Sommerzeit ist Tartezeit

Es ist Sommer und eine schier verschwenderische Fülle an Früchten ist reif. Egal, ob man im Supermarkt Pfirsiche, Aprikosen oder Melonen kauft oder im heimischen Garten Erdbeeren, Kirschen oder Himbeeren erntet, man weiß gar nicht, für was man sie zuerst verwerten soll. Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen von sommerlichen Tartes. Inspiriert von Jeannys bezauberenden Blog Zucker, Zimt und Liebe habe ich sowohl Samstag und Sonntag eine Tarte gebacken, die blitzschnell fertig war und dabei so lecker war, dass ich mich fragte, ich ich all die Jahre ohne eine sommerliche Tarte gemacht habe. Bei dem Rezept habe ich etwas abgewandelt, weil ein leckeres Mürbeteigrezept auf dem Blog „Backen macht glücklich“ auch gerade meinen Weg gekreuzt hat. Diese Kombi war einfach gut und daher hier mein persönliches Rezept.

Zutaten:
250 g Mehl
90 g Zucker
125 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz
1 Prise Backpulver
50-100 g geriebene Mandeln
1 Eigelb bzw. ein Ei und Zucker zum Bestreuen
Früchte nach Belieben

Zubereitung:
Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und klein gewürfelte Butter zu einem Mürbeteig kneten. Das Ei dazugeben und für mindestens eine halbe Stunde in Folie gewickelt in den Kühlschrank geben. Gern auch über Nacht, dann ist es nächsten Tag um so schneller fertig.
Jetzt den Teig auf einem mit Backpapier belegtem Blech ausrollen. Einfach ein Oval, Risse, offene Stellen, je rustikaler, um so besser. (Das liebe ich am meisten an diesem Rezept 🙂 !). Jetzt die Mitte mit geriebenen Mandeln bestreuen, die saugen die Flüssigkeit der Früchte auf. Dann die gesäuberten Früchte, in diesem Fall halbierte Aprikosen und Johannesbeeren, verteilen und den Rand der Tarte umklappen. Diesen mit Eigelb bestreichen und mit Zucker bestreuen. Jetzt ca. 40 Minuten bei 170 Grad backen und fertig ist eine goldgelbe Tarte. Schlagsahne dazu ist ein Muß, Vanilleeis kann.

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So, das war die leckere Samstagstarte. Leider blieb nicht ein Stückchen für Sonntag übrig. Ein Sonntag zu Hause ohne Kuchen? Na, ist doch kein Problem! Dann gibt es gleich noch eine neue Variante: dieses Mal mit den leckeren Sauerkirschen, die mein Schwager früh morgens gepflückt hat. Frischer geht es nicht! Gleiches Rezept, andere Früchte. Sieht dann so aus:

Eine kleine Abwandlung gab es dann doch. Dieses Mal habe ich das Eiweiß, das übrig bleibt, mit Zucker zu Baiser geschlagen und noch oben drauf gegeben. War doch blöd, dass Eiweiß einfach so wegzukippen. Diese Variante war ausgesprochen süß und saftig, knusprig sowieso. So richtig was für meine Familie :-).

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Ja, auch hier durfte die Schlagsahne nicht fehlen. Ein Glück hatte ich 2 Becher davon im Kühlschrank.

Welche Variante könntet ihr euch vorstellen? Lieber Kirschen oder Aprikosen und Johannesbeeren? Oder etwas ganz anderes? Wünsche euch einen guten Start in die Woche.

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5 Gedanken zu “Sommerzeit ist Tartezeit

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