Man nehme eine Blechbüchse. . .

. . . Baumwollgarn in verschiedenen Farben, einen Rest Stoff und Heißkleber, alles Zutaten, die in einem Bastelhaushalt leicht zu finden sind. Daraus wurde für ein Nachbarmädchen ein Stifte-Utensilo. Das gab es als Geschenk zur Einschulung, die überall in Mecklenburg-Vorpommern am letzten Wochenende gefeiert wurde. So ein Stifte-Utensilo kann ein Erstklässler sicherlich ganz gut gebrauchen. Wenn Süßigkeiten oder kleine Schätze darin landen, ist es mir auch recht.

So und jetzt die Verarbeitung der Zutaten: Aus den verschiedensten Baumwollgarnresten (Drops Paris) und Mustern entstand die Außenhülle des Utensilos. Eine Luftmaschenkette (durch 6 teilbar) wurde mit einer Kettmasche zum Ring geschlossen. Dann kamen wieder Runden mit halben Stäbchen, Luftmaschen, Stäbchen, festen Maschen, Sternen- und Muschelmuster zum Einsatz. Ähnliche Muster habe ich schon bei meinen umhäkelten Lampen verwendet. Wieder habe ich für jede Runde eine andere Farbe genommen und jede Runde mit einer Kettmasche beendet. Die neue Runde am besten immer 2 Maschen vorher beginnen und die beiden Endfäden miteinhäkeln. Erklärt habe ich das hier schon. Schnell war die Büchse von außen verschönert.

Eine Innendekoration war eigentlich gar nicht geplant. Aber leider ließen sich trotz massiver Reinigungsmaßnahmen die Verfärbungen durch Tomatensaft nicht entfernen. Was habe ich geschrubbt. Ne, das sah einfach nicht schön aus! Also habe ich aus passendem Blümchenstoff ein Innenfutter genäht. Dafür habe ich einen Kreis mit dem Durchmesser der Büchse + Nahtzugabe ausgeschnitten. Aus dem gleichen Stoff ein Rechteck mit den folgenden Maßen:

Länge = Umfang des Kreises + Nahtzugabe = Umfang * 3,14 + Nahtzugabe. Wer kennt noch π? Höhe des Rechtecks = Höhe der Blechbüchse + ca. 2 cm

Jetzt klappt man den Stoff rechts auf rechts und näht aus deinem Rechteck einen Schlauch und zwar die Naht, die die Höhe der Büchse bestimmt. Als nächstes wird der Kreis an den Schlauch genäht, so dass ein Zylinder entsteht. Hier muss man räumlich nähen, finde ich persönlich aber nicht so dramatisch. Heißklebepistole anschmeißen und das genähte Innenfutter in die Büchse drapieren. Dabei den oberen Rand umklappen und festkleben. Wer jetzt schon alle Fäden von der Außenhülle vernäht hat, kann sich glücklich schätzen und ist schon fertig. Wer nicht, muss noch einmal ran.

Habe noch ein Band durch ein löchriges Muster gefädelt und eine Schleife gebunden. Jetzt ist es ein richtiges Mädchenutensilo und hat so ein bisschen was von Prinzessinnenlook durch die Mäusezähnchen als Abschlusskante. Und jetzt: endlich Bilder! Leider habe ich von den Zwischenschritten keine Bilder, war etwas in Zeitdruck *räusper*, aber ich finde, das Endprodukt reicht, um eine Vorstellung zu haben.

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Verlinkt mit Creadienstag und Meertjes Stuff. Ach und weil es ein Upcycling ist, geht es auch zu facile et beau – Gusta.

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2 Gedanken zu “Man nehme eine Blechbüchse. . .

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